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<3

Januar 6, 2011

(wahrscheinlich copyright oder so amazon.)

because i am, by my existence, disproof of the necessity of the state.

eine erfüllung von one-liner.

kampmann liest. als verschlinger technischer literaturscheisz/ße (ich will zur uni, das heißt ich will innen lan-raum, das neueste svp-issue könnte übern bioone-acc verfügbar sein) is mir aufgefallen, dass ich die letzten jahre fast nur noch deskriptive, nonfiktionale sachen gelesen hab, und das is eben nich so das gelbe um übern tellerrand zu kucken.

bin bislang erst auf seite 62, aber wärmste literaturempfehlung jetzt schon (bevor sich jemand einkackt: $7,99 is jetz nich so katastrophal für knapp 400 seiten gutes, inspirierendes buch in schönem, sehr pocketmäßigem format). anfang is mühselig, aber danach isses nur noch schön. sci-fi muss groß, umfassend, und menschheitsmetaphorisch oder dystopisch-kritisch sein damit ich sie lesen kann. dieses werk fällt in erstere sparte. auf einem planeten aufgewachsen, auf dem freie sexuelle entfaltung und ein progressives frauenbild selbstverständlich sind, und klassenschranken nicht mehr existieren, ist diese welt für den protagonisten, einen universumsklassephysiker, aufgrund seiner akademischen weihen verlassen worden. als anarchist geboren, wird er auf dem nachbarplaneten empfangen, einer kapitalistischen, sexistischen, aber für ihn nichtsdestotrotz wunderschönen und kultivierten welt. und auch die anarchowelt hat ihre probleme, denn die realisierung der anarchie krankt dort an menschlichen und geographischen grenzen. was ihn weiter erwartet, und über seinen horizont dort gehen wird, interessiert mich jetzt schon brennend.

he had assumed that if you removed a human being’s natural incentive to work – his initiative, his spontaneous creative energy – and replaced it with external motivation and coercion, he would become a lazy and careless worker. but no careless workers kept those lovely farmlands, or made the superb cars and comfortable trains. the lure and compulsion of profit was evidently a much more effective replacement of the natural initiative than he had been led to believe.

abgesehen von der intelligenten kritik, die bislang an beiden welten ertönt, sind le guin’s sprachliche exkurse für den leser entweder ermüdend oder schweineprogressiv. für mich letzteres.

the language that shevek spoke, the only one he knew, lacked any proprietary idioms for the sexual act. in pravic it made no sense for a man to say that he had ‚had‘ a woman (…) it meant something two people did, not something one person did, or had.

definitiv cooler, als ne sprache zuzu-In/_in-nen oder schwanz gendern zu müssen.

generell übelst interessant und schlau, was da an gedanken über zivilisation, wirtschaft, miteinander und gemeinschaften erscheint.

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