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cip-insel feat. wumpps wuchtwall

November 17, 2010

grade wieder im lan-raum, mike zockt super mario 64. vielleicht ist es an der zeit, sich mal mit diesen rechnern auseinanderzusetzen, die hier rumstehen. das mögen so gut und gerne 60-70 sein, sitzen grad vorletzte reihe ganz auf rechts, direkt fluchttür wenn gar nix klar geht, und nur wenige 100 m von dem cast des berliner Archaeopteryx entfernt, der irgendwann mal in ner dicken sporttasche landen sollte. oder gleich den fetten solnhofener daneben, der zwar bei weitem nich so iconic ist, aber wenigstens nen pathologischen fuß hat. wer krass drauf sein will (andrej elzanowski) sagt Wellnhoferia dazu.

also diese rechner. sie brauchen zum booten urlange, dann darf man sich irgendeinen scheiß eingeben, um sich einzuloggen. es passiert ersma lange gar nix. ~5 minuten später kommt nen blauer xp-hintergrund ohne alles und son ladefenster, das einfach nur leer und grau is. noch so 2 minütchen, und das dingen lädt persönliche einstell –

*das ding is grad abgekackt. bluescreen. vermutlich weil ich es beleidigt hab. ich raste aus. dank mike hab ich aber die viertelstunde bootzeit hervorragende unterhaltung gehabt – mike is grade in bibberberg bob und hat dem pinguin sowohl seinen kleinen pinguin gebracht als auch ihn beim rennen gezogen.*

also, das dingen lädt persönliche einstellungen, darunter so krasse sinnhaftigkeiten wie den internet explorer (!), windows media player (!!) und windows messenger (!!!) – letzteren beispielsweise hab ich noch nie bei nirgendwem in aktion gesehen. das teil lädt sich dann nen wolf auf der windows-oberfläche. es verstreichen rund 3 minuten, bis in der taskleiste so ne nero-quicksearch-scheiße angeht, beim abschalten dieser hängt sich gerne das kontextmenü auf. es is echt unbegreiflich. grade gehts wieder. und mario freut sich.

mir is schleierhaft, wie ein pentium 4 mit 3 ghz und nem gig ram – zugegeben nich grade ne hi-end-kiste – so unfähig sein kann. und jetz publizier ich den scheiß mal, denn ich glaub der rechner is so erbost dass er schon seit 5 minuten dran sitzt, mich mit einem erneuten bluescreen zu maßregeln.

da kein bluescreen kommt, mal nen bisschen super mario liveticker.

presented by:

monty motherfuckin‘ maulwurf!

einfach weil der name zu toll is.

achjo: mike hat grad den kleinen pinguin in den schornstein geschmissen. sah lustig aus. wie er nen ausgewiesenes jump’n’run, das fingerspitzengefühl und feinmotorik erfordert, und mein 8jähriges ego mehr erzürnt hat als jedes gorefest, mit ner tastatur zocken kann, ist mir ein rätsel. das mit der fliegerkappe is grade auch sehr sehenswert 🙂

dritter versuch, grad die ersten beiden roten münzen. die nächsten werden angesteuert, fuck, mario zu hoch, nur eine mitgenommen, nächste nur die linke, aber jetz auch die rechte. so ein scheißdreck – 5 grad, und die fliegerkappe spackt. fu.

trial & error, die nächste. ersten beiden sind drin, nächsten beiden auch, 5., 6., alle, nice. jetz durchhalten, mario! schwing deine wampe noch bis zum stern! yay! da isser!

die zwischenbilanz sagt 11 sterne, geht grad in diesen bob-omb-level (also den ersten, kp wie der auf deutsch heißt, mike zockt nen englisches rom). kanone is auch schon am start. ohne die sounds isses leider nur halb so schön, aber dann würde uns vermutlich ein erboster mob aus ~40 studentInnen um uns rum lynchen, die tatsächlich unterrichtsrelevanten scheiß machen (also manche von denen). auch wenn ich echt gerne das bob-omb-geschwafel hören würde. oder den quakenden pinguin, oder meinetwegen auch nur marios wahnsinnsgeräusche.

der horror der tastatur kommt insbesondere bei kanonen-feinjustierungen durch, wo man nur nen stück links oder nen stück rechts vom münzring vorbeikann. ich würd total ausrasten, aber es geht tatsächlich. und da isser, der stern. auch wenn die undynamische kamera mit der „links, rechts, vorne, hinten“-grob-steuerung echt ne zumutung is. here we goooo!

halbe stunde noch, 100 münzen to go. boah, fehlt mir bei der roten münze grad der „dödödödit“-sound. dafür werden grad relativ viele gumbas (heißen die so? jedenfalls diese braunen kartoffeln) verprügelt. der dreckskoopa hat sich grade ziemlich lange geweigert aus der wand wieder rauszubuggen, aber jetz gibts aufs maul und der panzer gehört ihm nich mehr. kettenhund hat was dagegen, board wieder weg. ein wahres fest.

währenddessen fordert der firefox mich auf, ein update zu installieren, bemängelt aber dass dies nich möglich sei, da ich nun mal keine adminrechte hab. fabulöser rechner.

unterdessen ham nen paar bob-ombs kassiert, der stand sagt 60 pilz-peach-königreichsmark. 71, und auf halber höhe von könig bob-ombs-hügel (sidenote: mit 8 hab ich immer „bomb-omb“ gesagt). mike hat soeben einen unfassbaren *boah kuck ma die…* … mike hat grad einen unfassbaren stunt hingelegt, indem er mit der kanone winkelgenau mario mit der hirse voraus auf ein schild hat stürzen lassen. und der hunni-stern is auch im sack.

und jetz simma mit 13 sterne tatsächlich auf wumpps wuchtwall angelangt. das kackdruck-„hngggg“-geräusch von wumpp fehlt grade wirklich. stern! „whomp’s fortress“ heißt der spaß übrigens auf englisch, wobei die lustigen kinder-fantasie-namen der mario-charaktere, -schauplätze, -items und dergleichen der deutschen version wesentlich toller sind – s. monty maulwurf, von dem ich nen plüschtier gebraucht hätte, wenn ich ihn als kindergartenkind gekannt hätte. und the incredible strathoff is jetz ganz oben aufm turm. töfte.

gleich baum bei dem huzo der uns verrissene klausuren bei schwafeln während der vorlesung angedroht hat, und letztens zumindest chicxulub erwähnt hat (was fürs selbstwertgefühl, ne mark?). na ja, vielleicht passiert ja was lustiges. der projektor explodiert. vielleicht reißt der dozent auch einen studenten in stücke, schmiert sich nackt mit dessen leichenteilen ein, und dreht sich, wild mit der linken hand onanierend und die rechte zum hitlergruß gehoben, um seine eigene achse. dann wär die vorlesung ziemlich lustig.

danke für die kanone, rosa bob-omb. obwohl ich echt wirklich lieber bomb-omb schreiben würde. mario muss vor ne säule geballert werden, aber wieder is die kanone eher grobmotorisch bedienbar. fuck. wir bräuchten echt nen n64-controller mit usb-anschluss extra für die uni, dann wär das hier ne mordsgaudi. würd ich direkt ocarina of time nochma anfangen. oder shadows of the empire. scheiße, hätt ich bock mich jetz innen snowspeeder zu setzen, at-st’s zu zerschroten und at-at’s mit kabeln einzuwickeln.

sehr nice! die kanone ging doch, und mario is am (nunmehr bereits 16.) stern. und das pissleben fällt natürlich runter. mario is schon was für leute, die nich bei jeder gelegenheit sofort rumbersten. dafür wurde er grade erbarmungslos von einem anderen bonusleben verfolgt und eingeholt.

bei 97 münzen verreckt, direkt vorm hunnistern. es is nich wahr. aber deshalb würd ich es auch nich mit tastatur zocken, wenn man irgendwo auf plattformen in der übelsten stratosphäre mit ohne gebrauchbare kamera rumhopsen muss.

yeah, die eule gibt’s aber auch noch. sie setzt mario fast am stern ab. fast. dieser pillemann, es is nich zu fassen. so, jetz aber! nr. 17 is im sack. eingeeult. außerdem ham wa jetz endo – dafür sind wir 2 stunden geblieben, aber gehen wir jetz hin, oder machen blau und zocken 2 stunden mario weiter…?

spannend. auflösung folgt im nächsten blogpost.

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