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grunz – the blog!

Oktober 11, 2010

mahlzeit.

 

ab heute darf ich mich student nennen. und chillzeit is vorbei – morgen direkt erste vorlesung. da die institution ganz chillig aussieht, bin ich mal, ganz wertneutral gesagt, gespannt. es is ne menge zu erscouten (lanraum?), bei x mio. menschen hab ich heute meinen bisherigen kippenschnorrrekord unter unbekannten wohl erreicht, politisch-aktiv wie mädelstechnisch sieht alles ganz gut aus, so widersprüchlich-boah-sabber-titten-antiemanzipatorisch zweiteres manch einem zu ersterem erscheinen mag. sei mal dahingestellt. bier anne tapete macht gelb anne wand, und übern campus laufen macht druck auffe leitung.

 

erstipartys und sonstige späße kommen ja auch noch dazu, ebenso wie die große finanzfrage. ich hab morgen leute um mich rumsitzen, die ich tatsächlich „kommilitonen“ nennen kann, ein wort das mir jetz schon übelst zuwider ist. sicher wird das studentenleben stressig, und es is sehr gut möglich dass ich es hochgradig verkacken werde. aber wenn ich morgen mitm mike, jeder ne kanne netto-pils (falkenfelser 1: grafensteiner 0) am start, dadrin sitze, können wir ja mal kucken, ob unser galgenhumor dafür reicht. möglich dass ich ein zu krasses ego hab um jetz schon die realität zu erkennen. Also:

 

[ ] strebsam studieren, vllt trotzdem verkacken

[x] halligalli studieren, vllt verkacken, potentiell immensen spass inne backen haben

[ ] alles hinschmeißen, ausbildung als lagerfachgehilfe machen, zu panisch sein um zu chillen, jeden respekt vor sich selber verlieren, jedem dann-doch-noch-studenten aus urdeutsch-spießigem neid gebühren an den hals wünschen, sich mal klar werden, wie man hier doch nich mal mehr [insert stammtischparole] sagen darf, wo man doch hier aufgewachsen ist, und auf die partei von diesem banker mit dem oliba sabbern.

 

so. geht gleich noch mit mike sowie potentiell daniel und david einen saufen. wetter is zu geil. titten raus, es is sekundärer spätsommer!

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One Comment leave one →
  1. Der Dest permalink
    Oktober 11, 2010 2:57 pm

    Gut gesprochen, Herr D.

    Und nicht vergessen:
    “ Neulich fragte mich son’n Student, ob jemand den Weg nach Wattenscheid kennt
    Ich steh überhaupt nicht auf dumme Fragen, und führte ihn zu meinem Wagen
    Ich sagte da drin ist Wattenscheid, du hältst dich wohl für sehr gescheit
    Im Kofferraum war mein Außenborder drin, der richt so richtig nach Benzin “

    Bleib einfach du selbst, dann wird das schon was. Vielleicht macht dir das Studium ja sogar Spaß und du lernst n Haufen neuer Leute kennen. Ist auf jeden Fall besser als direkt hinzuwerfen. Du studierst ja kein Wirtschaftsmathe 😉

    Viel Erfolg jedenfalls,
    Heil Hansa (Export)
    Dest!

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